Aus der WR:
Herscheid.„Besser kann man einen Karnevalsabend nicht verbringen,“ sagte Bürgermeister Uwe Schmalenbach am Weiberfastnachtabend in der Rammberghalle. Das sahen knapp 100 Hüinghauser Bürgerinnen und Bürger wohl ebenso, die umfassend und zielorientiert über den Dorfladen informiert wurden.
Zu Beginn zollte Schmalenbach all denen höchsten Respekt, die das Projekt auf den Weg bringen: „Das ist gut und mutig.“ Bürger würden für Bürger aktiv, eine entscheidende Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung dieses ehrgeizigen Vorhabens.
Zentrale Themen der Informationsveranstaltung waren die künftige Gesellschaftsform und die Finanzierung des Dorfladens. Rechtsanwalt Dr. Dennis Werner von der Kanzlei Bergfeld & Partner in Lüdenscheid präferiert eindeutig das Genossenschaftsmodell. Ein Verein sei nicht möglich, weil der in diesem Fall einen wirtschaftlichen Zweck verfolge und deshalb vom Land NRW keine Anerkennung bekomme. Eine GmbH sei ebenfalls problematisch, weil für jedes neue Mitglied eine notarielle Beurkundung erfolgen müsse. Bleibe also die Genossenschaft, die sich aus Vorstand, Aufsichtsrat und Genossenschaftsmitgliedern zusammensetze. Eine Satzung werde derzeit erarbeitet.
Mehr lesenUm für unser Dorfladen-Projekt möglichst viel von den Erfahrungen anderer Initiativen zu lernen, stehen wir im Austausch. Wir danken daher dem Geschäftsführer Alexander Loch, der der seit Oktober 2011 den Dorfladen Altena-Dahle führt. Der ist in der Form einer Genossenschaft entstanden.
“Der Laden trägt sich, und es macht richtig Spaß, hier zu arbeiten”, berichtet Loch, der ein positives Fazit zieht. Denn trotz Aldi, Schlecker und einem Bäcker in direkter Nachbarschaft freut sich der Dorfladen über viele Kunden.
Dorfladen: Altena /Dahle
Bettina Winkelmeyer & Alexander Loch
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